Die Zukunft von morgen?

Aufgrund meiner Ausbildung zur diplomierten Kindergartenpädagogin und meinem Interesse an der Ernährung, belastet mich ein Thema sehr: Die Ernährung der Kinder Wisst ihr eigentlich wie viele Eltern mit ihrem Kind unbedacht zu Fastfoodketten gehen? Ihnen dieses "Essen" geben, das mehr aus Konservierungsmitteln und Geschmacksverstärkern besteht als aus der eigentlichen Nahrung?Um genau diese Leute zu beobachten, setzte ich mich in eine Fastfoodkette. Als erstes fiel mir eine Frau auf, mit ihrem etwa 6 Monate altem Baby, das geradewegs eine Pommes in den Mund geschoben bekommen hat. Unabhängig vom Fettgehalt, weiß diese Mutter, was sie ihrem Kind antut, wenn sie ihm salzige Pommes (wie manche von euch wissen, können diese manchmal extrem versalzen sein) zum Essen gibt? Unsere Geschmacksknospen sind bereits an so einiges gewöhnt, von Geschmacksverstärkern bis zu viel zu viel Salz kennt unsere Zunge alles. Doch die Geschmacksknospen eines Kindes sind dies noch nicht gewohnt. Sie nehmen den Geschmack viel stärker wahr und was für uns salzig ist, ist für sie viel, viel, viel mehr salzig. Als Vergleich müsstet ihr 3 Monate komplett auf Salz verzichten. Dies allein ist sehr schwierig, da die Nahrungsmittelindustrie mittlerweile überall Salz hinzufügt. Schafft ihr dies und geht dann zu einer Fastfoodkette und bestellt euch Pommes, wird euch klar werden, wie salzig das Kind diese Pommes wahrgenommen hat. Als nächstes kommt eine Familie mit drei Kindern. Die älteste Tochter hat sichtliches Übergewicht. Die Mutter trägt ein voll befülltes Tablett und auch der Vater. Sie setzen sich an den Tisch und dann beginnt das Fest. Ich sage bewusst Fest, da es tatsächlich wie eines war. Es wurde aufgedeckt und wahrlich zelebriert. Jedes Kind hatte ein Kindermenü, wobei in dieser Fastfoodkette bereits eingeführt wurde, dass es etwas "gesundes" dazu gab. Dieses "gesund" war im beobachteten Fall ein "Quetschie". Falls ihr nicht, was dies ist - ein Beutel in dem Obst mit viel zu viel Zucker zusammengemixt wird. Die Kinder hatten ein Strahlen in den Augen, was unbeschreiblich war. Die ganze Schuld kann man nun nicht den Eltern geben. Natürlich schützt sie das Unwissen vor den Konsequenzen, die sie den Kindern zumuten, nicht. Ist man nicht uptodate beim Wissen über Ernährung, weiß man nicht, was diese Fastfoodprodukte enthalten. Die Restaurants machen das Angebot aber auch sehr schmackhaft. Beginnen wir bei dem Spielzeug. Zu jedem Kindermenü gibt es ein Spielzeug, was im Kind das Belohnungszentrum aktiviert und somit werden Glückshormone ausgeschüttet. Das Kind verbindet dieses "gute Gefühl" nun mit dem Essen. Dann gibt es weites gehend überall Spielplätze für die Kinder. Auch das sind wieder positive Gefühle. Auch für Eltern sind diese Lokale sehr praktisch - das Essen ist schnell "gekocht", die Kinder zufrieden und spielen können die Kinder auch noch. Für das gute Gefühl der Eltern wird den Kindern ein bisschen "Obst" zu dem Kindermenü angeboten. Dieses Obst kann natürlich auch in flüssiger Form zu sich genommen werden, mit viel zugesetztem Zucker. Ein Apfel wäre für Kinder sicherlich zu schwer zu essen, wobei sich die Frage stellt, ob sie Äpfel überhaupt kennen. Auch für Kinder gibt es eigene Toiletten, die auf ihre Größe angepasst sind, was natürlich auch wieder einiges für die Eltern vereinfacht. Es ist das Zusammenwirken von Unwissen der Elter und Marketingstrategien von Großkonzernen, die dieses Verhalten ermöglichen und somit die neue Generation verziehen. to be continued

28.5.16 12:14, kommentieren

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Wer bin ich?

Hallihallo große, weite Welt.

Mein Name ist Rebecca und ich bin 18 Jahre alt.

Ich habe diesen Blog gegründet, um meine Gedanken mit euch zu teilen.
Grundsätzlich drehen sich meine Gedanken um Essen und Sport.
Manchmal werden diese auch etwas philosophischer und ich stelle mir tiefsinnigere Fragen.
All diese Fragen und möglicher Weise auch die Antworten werdet ihr hier finden.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Erkunden meines Blogs.

28.5.16 10:59, kommentieren